Mildes Klima und eine Landschaft mit Rebhügeln, Zypressen und Palmen: Rund um den Kalterer See entfaltet die Destination Südtirol eine besonders alpin-mediterrane Wirkung. Wer am wärmsten Badesee der Alpen und grössten, natürlichen See der Region ankommt, fühlt sich sofort verbunden mit der lokalen Landschaft und Lebensart. Und das liegt nicht zuletzt an den beiden Ortschaften Kaltern am See und Tramin. Denn diese Dörfer verfügen beide über ein breites Spektrum an regionaler Kulinarik und beeindruckenden Kraftplätzen, die sich auf aktive Weise entdecken lassen.

Angestossen wird etwa mit Kalterersee und Gewürztraminer. © TV Tramin, Dietmar Mitterer Zublasing

Fülle an Gemeinsamkeiten

WeinkennerInnen dürfte es bereits aufgefallen sein: Die beiden Dörfer fungieren als Namensgeber für die autochthone Rebsorte Vernatsch mit seiner Spielart Kalterersee und dem heimischen Gewürztraminer – erstere ergibt fruchtig-frische Rotweine, letztere steht für vollmundige, aromatische Weissweine. Doch die Orte teilen sich noch weitere Gemeinsamkeiten: Dank der Lage rund um den Kalterer See beginnt der Frühling in beiden Fällen früh, sodass BikerInnen und Wandernde bereits im März erste Touren in Angriff nehmen können – besonders an Themenwegen mangelt es dabei nicht.

Natur pur in der Rastenbachklamm. © TV Kaltern, Helmuth Rier

See oder Schlucht?

Für Hobby-Önologen bietet sich zum Beispiel der «wein.weg» in Kaltern am See an. Seine beiden Schleifen führen entweder ans Wasser oder aber an Weingütern entlang Richtung Oberplanitzing. Für die 16 Kilometer sollten Wandernde etwa viereinhalb Stunden einplanen. Wer dagegen wilde Naturlandschaften bevorzugt, erkundet das Naturdenkmal in Kaltern: Die Schlucht mit ihren Wasserfällen und efeubewachsenen Bäumen zieht BesucherInnen sofort in ihren Bann – kein Wunder, die Rastenbachklamm versinnbildlicht den Besinnungspunkt Mut des Friedensweges.

Tramin lädt zum Wandern ein. © IDM Südtirol-Alto Adige, Benjamin Pfitscher

Hoch über dem Dorf

In Tramin kommen aktive WeinliebhaberInnen derweil auf dem Gewürztraminer Weg auf den Geschmack. Vom historischen Dorfkern aus führt dieser in die umliegenden Rebberge, wo das Auge weit über die Talsohle schweift. Zur dreieinhalb Kilometer langen Runde gehören danach auch Waldpassagen sowie ein Abstecher in den südlichen Ortsteil Rungg. Aussichtsreich und bestens für Familien geeignet ist der rund zweistündige Naturerlebnisweg von Tramin nach Söll. Schautafeln über Flora, Fauna und Geologie laden dazu ein, die Wunder der Natur bewusst wahrzunehmen, während das atemberaubende Panorama mit Sicht auf den Kalterer See und das Etschtal einfach nur staunen lässt – besonders schön im Frühling.

Diverse Weingüter pflegen die Gastfreundschaft. © IDM Südtirol-Alto Adige, Benjamin Pfitscher

Spezialitäten im Sinn

Beim genüsslichen Abschluss des aktiven Frühlingstages fällt dann noch eine letzte Parallele zwischen Kaltern am See und Tramin auf: Nach der Rückkehr stärken sich Gäste in beiden Dörfern mit lokalen Leckerbissen wie Kalterer Plent oder der Traminer Wels. Und auch ein Glas Wein hat man sich nun redlich verdient. Roter Kalterersee oder weisser Gewürztraminer? Beide Lokalmatadore verbinden Menschen und Terroir und laden zu geselliger dolce vita rund um den Kalterer See.

Dieser Themenpfad erschliesst die Rebberge. © TV Tramin, Antie Braito

Südtirol Guest Pass

Entspannt und nachhaltig im Urlaub: Der Südtirol Guest Pass ermöglicht die unbegrenzte Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol, inklusive der Standseilbahn auf die Mendel in Kaltern. Als eine der steilsten Standseilbahnen Europas bewältigt sie 64% Steigung in 12 Minuten und überwindet dabei über 850 Höhenmeter. Der Südtirol Guest Pass ist bereits am Anreisetag ab dem Brennerpass nutzbar.

Weitere Informationen

Kaltern: www.kaltern.com
Tramin: www.tramin.com