Unverwechselbare Wahrzeichen

Von den imposanten Felsformationen der italienischen Dolomiten, bis hin zu den Naturphänomenen der Schweizer Alpen faszinieren markante Wunderwerke der Natur.

Creux du Van, Neuenburger Jura
Der Canyon Creux du Van, an der Grenze der Kantone Neuenburg und Waadt, ist ein wahres Wunderwerk der Natur. Seine hufeisenförmigen Steilwände bieten einen der spektakulärsten Rundblicke der Schweiz. Gämse, Steinböcke, Luchse und zahlreiche andere Wildtiere besiedeln die unberührte Naturlandschaft, die durch ein 25 Quadratkilo meter grosses Reservat geschützt ist. Mitten im Canyon
entspringt eine Quelle, die «Fontaine Froide», deren Wasser das ganze Jahr vier Grad Celsius kalt ist. Die Gesamtlänge der Felswände, die rund 160 Meter senkrecht abfallen, beträgt etwa vier Kilometer.
j3l.ch, myvaud.ch

Engelberg, Obwalden
Keine Frage, Engelberg gehört zu den touristischen Highlights der Schweiz. Der Ort ist eingeschlossen zwischen dem Gebirgsmassiv des 3238 Meter hohen Titlis im Süden und einer Bergkette im Norden
und bietet zahlreiche atemberaubende Aussichten. Engelberg-Titlis ist die grösste Winter-Feriendestination der Zentralschweiz und das abwechslungsreiche Klosterdorf bietet ein einmaliges Ferienangebot. Die Bergstation am Titlis wurde 1967 erbaut und seither mehrmals erweitert und umgebaut. Nun steht mit «Titlis 3020» das nächste Projekt unter der Führung es Architektenbüros Herzog & de Meuron an – die Bergstation wird erneuert, der Richtstrahlturm touristisch aktiviert und der Verbindungsstollen zwischen Station und Turm aufgewertet.
engelberg.ch

© Fribourg Region Lucie Kaufmann
© Fribourg Region Lucie Kaufmann

Moléson, Fribourg
Für die Freiburger ist der Moléson ihr Hausberg – und das markante Wahrzeichen der Freibuger Voralpen. Von der Aussichtsplattform auf dem Dach der Bergstation Moléson liegt den Besuchern die gesamte Westschweiz zu Füssen. Vom Genfersee bis zu den berühmten Gipfeln des Berner Oberlandes, vom Mont Blanc, dem Jura und bis zur Drei-Seen-Region. Der Gipfel ist über eine Standseilbahn
vom Feriendorf Moléson-sur-Gruyères aus erschlossen, die auf den Plan-Francey führt. Ob bei strahlendem Sonnenschein oder im Schnee gestöber – es gibt unzählige Möglichkeiten für Winterwandern oder Schneeschuhtouren. Die 8 Kilometer ausgeschilderten Schneeschuhtrails führen durch eine reizvolle und unberührte Landschaft.
moleson.ch

© IDM Südtirol, Klaus Huber

Drei Zinnen, Südtirol
Der markante Gebirgsstock der Drei Zinnen befindet sich mitten in den Sextner Dolomiten. Seit der Erstbesteigung der Grossen Zinne im Jahr 1869 zählen die Drei Zinnen bei Kletterern zu den begehrtesten Gipfelzielen der Alpen. Aufgrund ihrer leichten Erreichbarkeit sind die Drei Zinnen ein äusserst beliebtest Fotosujet – und insbesondere die Ansicht der steilen Nordwände gehört zu den
bekanntesten Landschafts bildern der Alpen und gilt als Wahr zeichen der Dolomiten. Das UNESCO Welterbe verfügt zudem über abwechslungsreiche Ski pisten, gemütliche Hütten, erstklassige Langlauf-Loipen sowie romantische Schneeschuhwanderungen bei herrlichen Aussichten.
drei-zinnen.info

Vanoise, Savoie
Mitten im französischen Hochgebirge der Alpen befindet sich der Nationalpark Vanoise. Das Schutzgebiet wurde 1963 als erster französischer Nationalpark zum Schutz der unberührten Hochgebirgswelt des Inneren des Vanoise-Massivs und der Erhaltung des vom Aussterben bedrohten Alpensteinbocks gegründet. Das Massiv wird aus rund hundert Berggipfeln gebildet, allesamt um die 3000 Meter hoch. Die äussere Zone des Nationalparks ist mit den Skigebieten Val-d’Isère, Tignes und Trois Vallées stark vom alpinen Skitourismus geprägt.
vanoise-parcnational.fr

Zugspitze, Deutschland
Die Zugspitze kann sich zu Recht «grösster Berg Deutschlands» nennen. Genau genommen teilt gehört das Massiv allerdings auch zu Österreich, denn über ihren Westgipfel verläuft die Grenze zwischen den beiden Ländern. Mit ihren 2962 Metern ist sie ein imposantes Wahrzeichen des Bayrischen Garmisch-Partenkirchen, und 400 Bergspitzen in vier Ländern präsentieren sich dem Besuchen auf dem Gipfel. Seit 1949 gibt es auf dem Zugspitzplatt ein Skigebiet auf einer Höhe von 2000 bis 2720 Metern.
zugspitze.de

Autor: Sacha Gähwiler

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