Reizvoll, alpin und kulturell

Von Gletschern geformt und von Bergen umgeben: Das Aostatal in Norditalien. Hunderte von Kilometern Pisten laden im Winter zum Skifahren ein.

Das Aostatal grenzt nördlich an die Schweiz, westlich an Frankreich, südlich und östlich an die Region Piemont. Mit dem Mont Blanc, dem Monte Rosa, dem Matterhorn und Gran Paradiso wird die Region von den höchsten Gipfeln der Alpen dominiert. Mit ihrer reizvollen alpinen Landschaft und Architektur, ihrem breiten kulturellen und sportlichen Angebot lockt die norditalienische Region Gäste aus aller Welt an. Neben dem Langlaufen und dem Schneeschuhlaufen ist das Aostatal vor allem für das Skifahren bekannt. Skibegeisterten stehen 20 Skigebiete, 800 Kilometer Pisten und sechs Snowparks offen. Indes, auch Tourengänger zieht es ins Aostatal, wo unzählige Routen und herrliche Abfahrten locken. Die Berghütten auf den Skipisten oder in deren unmittelbaren Nähe sind während der ganzen Skisaison geöffnet und können auch als Ausgangspunkt für Tourenskiausflüge genutzt werden.

© Vallée d’Aoste Tourisme

Skipisten für Könner und Anfänger

Courmayeur, der weltberühmte Ort am Fusse des Mont-Blanc, verfügt über mehr als 100 Kilometer Pisten. Faszinierend auch die 24 Kilometer lange Freeride-Strecke durch das Vallée Blanche, das Courmayeur das Courmayeur mit Chamonix verbindet.

Breuil-Cervinia, das italienische Luxus-Skigebiet am Fusse des Matterhorns, wo auch Sommer-Skifahren möglich ist, lockt mit 350 Kilometern Skipisten. Das Vergnügen ist grenzüberschreitend, zumal Abfahrten bis nach Zermatt präpariert sind. Das Gebiet Pila mit 70 Kilometer Pisten bietet eine atemberaubende Aussicht auf den Mont-Blanc, Grand Combin, Cervin und Monte-Rosa. La Thuile ist mit seinen 160 Pisten-Kilometern eines der grössten internationalen Skigebiete im Aostatal. Hier befindet sich eine der spektakulärsten Pisten der Region, der “Franco Berthod”-Hang, der für seine 73 Prozent Steigung bekannt ist. Auch die Pisten des benachbarten Frankreichs können bequem mit Skiern erreicht werden. Das Monterosa Skigebiet erstreckt sich mit seiner 180 Kilometer langen Pisten über drei Täler: das Ayastal, das Gressoney-Tal und das Valsesia-Tal im Piemont. Hier lässt sich acht Stunden am Stück Ski fahren, ohne jemals die gleiche Piste nehmen zu müssen.Daneben gibt es viele weitere, kleinere Resorts, die sich für Familien-Skiferien optimal eignen. Einige Skigebiete sind ausgestattet mit Laufbändern, Spielplätzen und anderen Einrichtungen für Kinder.

© Vallée d’Aoste Tourisme

Langlauf und kulinarische Höhenflüge

Auch der Langlauf hat im Aostatal Einzug gehalten. Sowohl für die klassische Technik als auch für das Skaten stehen den Langlaufbegeisterten viele Routen zur Verfügung. Courmayeur bietet eine Vielzahl von Ausweichmöglichkeiten, um die Routen im Val Ferret zu verlängern oder zu verkürzen. Reizvoll auch ein Besuch der Region des Nationalparks des Gran Paradiso bei Cogne. Im Winter ist das Parkgebiet schneebedeckt und bietet die Gelegenheit für Spaziergänge mit Schneeschuhen, Langlauf- oder Abfahrtsskiern einfache Tierbeobachtungen, da die Tiere sich zur Nahrungssuche bis ins Tal vorwagen. Übrigens: Wer gerne schneeschuhwandert, findet hier Wandervorschläge.

Was könnte schöner sein, als nach einem herrlichen Tag auf der Piste dem Après-Ski zu frönen? In Courmayeur bringt die Seilbahn die Gäste bis Mitternacht auf den Berg und wieder runter und macht es so möglich, im Plan Chécrouit, auf 2000 m Höhe, einen Apero und ein herrliches Nachtessen geniessen zu können. Auch andere Resorts bieten diesen Service mit verschiedenen Transportmöglichkeiten an, darunter Pila, Torgnon, Gressoney-La-Trinité und Gressoney-Saint-Jean.

© Vallée d’Aoste Tourisme

Aostatal Tourismus, www.lovevda.it

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